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Höhere Darlehenssummen, weniger Eigenkapital und kürzere Zinsbindung: Um sich eine Immobilie zu kaufen, nehmen Käufer tendenziell größere finanzielle Risiken auf sich. Das geht aus Auswertungen des Kreditvermittlers Interhyp für 2024 hervor.

Die durchschnittliche Summe, die sich Käufer von Banken leihen, stieg demnach auf 325.000 Euro (2023: 310.000 Euro). Der Anteil des beim Kauf eingesetzten Eigenkapitals ging indes von 23 auf 20 Prozent zurück. Die mittlere Zinsfestschreibung sank von 12,9 im Vorjahr auf 11,7 Jahre. Grundsätzlich gelten Immobilien in Deutschland als solide finanziert. Geplatzte Finanzierungen und Zwangsverkäufe kommen eher selten vor. Doch die Zahlen von Interhyp zeigen laut Experten, dass die Risikobereitschaft beim Immobilienerwerb auch hierzulande steigt.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Immobilienmarkt im Nürnberger Land eine positive Entwicklung zeigt, mit einer Mischung aus Chancen für Käufer und Investoren sowie Herausforderungen in Bezug auf die Schaffung von ausreichend Wohnraum.